Geschichte 🐛🐛 mit Würmern

Teil 3

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Der 3. Teil der Motivations-Geschichte mit Würmern beschreibt, wie es mit der Sucht nach Würmern (oder Raupen) weitergeht, wenn sie erst einmal angefangen hat.
Es ist schlimm genug!

Artikelbild: Haarige Raupe
Delikatesse ohne Filter – für die ganz Harten

Wurmessen stinkt

Blausäure in deinen Ohren. Blei in deinen Augen. Cadmium in deinen Geschlechtsorganen. Mal so gefragt, von wegen Lebensgenuss: Weißt du denn nichts Besseres mit diesen wunderbaren Organen, diesem orgiastischen Geschenk der Evolution anzufangen, als sie stumpf zu vergiften, verflixt!?.

😡 🤢 😱

Teer in deinem Herzen!
Die Folge des Wurmgenusses sind Vitaminmangel-Erscheinungen, rissige Nägel, papierne Haut, Falten, Verlust der Sinne und der Sinnlichkeit.

Auch beim Küssen schmeckst du, Entschuldigung – aber was hast du gedacht, wenn du tagein, tagaus 🐛🐛🐛🐛 auf haarigen, säuerlichen Würmern und Raupen herum kaust? Frei heraus, du schmeckst, ja, – scheiße.
Selbst wenn du gerade einmal keinen Wurm gegessen hast, hast du einen dauerhaft lauen, fauligen Atemgeruch. Es sitzt in deinen Kleidern, deinem Haar, deiner Tapete, in deinem Bett.
Hat deine Freundin, dein Mann es dir noch nicht gesagt? 😩 Du riechst wie ein vergessener Ofen, in dem die Thunfischpizza erst verbrannt und dann langsam zu Essig verfault ist.

Beim Spazierengehen geht dir die Puste aus. Und beim Sex. Deine Bekannten halten die Luft an, wenn du zufällig in ihre Richtung atmest. 😤
Du selbst merkst nichts davon – du glaubst einfach, du hättest dich bloß an den Wurmgeschmack gewöhnt.

So muffelst und müffelst du vor dich hin.

Raucher: Das ist ja mal so eine richtig schöne Geschichte. Herzerwärmend!
Erzähler: Ah, Romantik? Okay, fügen wir noch ein tragisches Liebespaar hinzu, zwei Würmer, die unter Tränen bei einer Mahlzeit getrennt werden; ein Baby, das wurmsüchtig zur Welt kommt, aber gerettet werden kann, die Paläste und Milliardengewinne der Wurmkonzerne, während in der 3. Welt auch heute noch Wurmbauern verschuldet und versklavt ihr Zuchtwerk für wenige Cent abgeben müssen, verätzt, verwurmt, unter unmenschlichen Bedingungen früh verbraucht.
Und dann ist da noch der Aufstand der Würmer, heroisch, todesmutig, aber zum Scheitern verurteilt …
Raucher: Ok, genug. Genug!

Die Sucht greift um sich

Erzähler: Ja, genug. Es geht aber noch weiter!

Wer sich aber zum Wurm macht, kann nachher nicht klagen, wenn er mit Füßen getreten wird.

Immanuel Kant

Zurück zu dir. Die Pausen zwischen Wurmgenuss und Wurmgenuss werden immer kürzer.
Es dauert nicht lang, und du kannst ohne Wurm nicht mehr leben.

Bekommst du deinen Wurm nicht, bekommst du das Zittern. Deine erste Sorge bei einem Ausflug ist nicht, ob die Kinder angeschnallt sind, ob alle da sind, ob der Hund gut untergebracht ist, sondern ob dein Nachschub an Würmern gesichert ist.

Sogar auf der Autobahn – bei 200 Sachen! – riskierst du Leib und Leben und greifst mit scheelem Blick in die Wurmkiste.

Hast du keine Würmer dabei, wirst du unausstehlich.
Warst du früher noch high von den Würmern, bist du jetzt dauerhaft low – und brauchst nun schon mehrere Würmer, um auch nur in den Normalzustand zu kommen – in eben jenen fernen, selbstverschuldet verspielten paradiesischen Zustand, den du früher locker auch ohne Würmer niemals unterschritten hast.
Die Sucht hat dich im Griff.

Das ekle Gift aus dem Wurm hat inzwischen auch deine Geschmackspapillen angegriffen. Von deinen Lieblingsspeisen schmeckst du inzwischen nur noch die Hälfte.
Und deine Zähne?

Wurmgelb.

Es stellt sich die Frage: Warum machst du das alles?
Aber zu spät. Ohne Hilfe kommst du nicht mehr davon los.

Eine weitere Folge der ekligen Biester:
Ihre Giftstoffe fallen deine Leber, dein Herz, deine Gefäße, dein Gehirn, deine Atemwege, deine Blase, deine Muskulatur, deine Niere, deine Haut an – kurz: deinen gesamten Körper; also dich, dich selbst, wo du gehst und stehst.
Jeder Organismus hat seine Schwachstellen, und genau da setzt der ständige Beschuss an Giften an. Beim einen ist es das Herz. Bei der anderen ihre Fortpflanzungsfähigkeit. Beim dritten das Augenlicht, das Bein, das Hirn. Es frisst dich auf. Erst bist du ständig erkältet oder fühlst dich doch so. 🤒 Du fühlst dich matt, überfordert, stumpf.
Und das ist noch das Beste an deinem Zustand.
Später bringt es dich um.

Schluss mit den Würmern?

Was aber, wenn man dich darauf anspricht? Wenn man dir helfen will?
Dann wirst du wütend. Niemand will dir etwas wegnehmen – du jedoch verteidigst dein Gift, als hinge dein Leben davon ab.
Dabei ist es dein Tod.

Du könntest jederzeit aufhören mit den Würmern, denkst du – wenn du nur wolltest; aber du wolltest halt nicht. Quatsch!
Quatsch!
Großer Quatsch! So läuft das nicht.

Du könntest vielleicht aufhören, wenn du wolltest, ja – aber du kannst nicht mehr wollen.
Das Wurmgift in deinem Gehirn hat sich seine eigene Welt geschaffen.

Du lebst schon so lange in dieser deiner eigenen Realität, in der das Wort Selbstvergiftung nicht mehr vorkommt, da kommst du nicht mehr heraus – falls du dir nicht, sorry, selbst in den Hintern trittst. Und zwar kräftig.
So ist das. Einmal Würmer im Essen, immer Würmer im Essen.

Und zehn, zwanzig Jahre später? Am Ende wirst du, wie gesagt, blind. Du verlierst ein Bein oder beide. Du bekommst Lungenkrebs, Magenkrebs, einen Herzanfall oder Hirnschlag und stirbst.
Tja. Schade.

Und tschüss!

Während du 90 hättest werden können, wirst du leider bloß 60.
Und nein, nochmals falsch – es ist nicht das Alter, das dir erspart bleibt! Es sind die mittleren Jahre, die du dir durch die Gifte im Wurm direkt weggeätzt hast.
Das Alter kommt einfach ein paar Jahrzehnte früher.

Du wirst impotent, frigide, schlapp.
Mit 40 siehst du aus wie 70.

Glückwunsch!
Du bist ein Paradebeispiel dafür, wie ein kleiner Wurm einen großen Menschen besiegt. Das ist regelrecht philosophisch.
Das hast du gut gemacht.

Die Kosten der Sucht

Und das Geld?

Nehmen wir einmal an, du würdest nur 10 Würmer täglich auf der Zunge zerdrücken. In 10 Jahren x ½ Kiste Würmer tgl. zum Preis von je 3,10 € zahlst du rund 12.000 € in die Todeskasse ein. Wahrscheinlich wird es nicht bei ½ Box Würmer täglich bleiben. Sagen wir, wenn du dir dein Leben von 16 bis 50 mit den kleinen Biestern versaust, dann hast du eine komplette, herrliche Weltreise verbrannt. Gut, dann bleibst du halt zuhause! – Oder ein Sabbatjahr zu zweit. Die Anzahlung eines eigenen Hauses mit Keller, Pool und Grillhäuschen.
Alles in ekligen, giftigen Würmern angelegt.

Und alle krabbeln sie jeden Tag, jede Nacht durch deine Arterien und Venen, knabbern hier etwas ab, vergiften dort etwas, verpesten deine Muskeln, scheißen dir in deine Augen, in dein Hirn, dein Herz.

Erzähler: Frage an dich: Würdest du das wollen?
Nehmen wir an, du hättest die Wahl – Würmer oder nicht – würdest du dich dafür entscheiden?

Nein. Würdest du nicht. (Deshalb bist du ja hier. Deshalb hast du ja vor, mit dem Rauchen aufzuhören. Richtig?)
Nein. Willst du nicht. (Deshalb solltest du auch keinesfalls wieder anfangen.)

Fazit:
Du wolltest cool sein, unabhängig von den Sprüchen deiner Eltern, deiner Lehrer etc., dafür akzeptiert von deinen Peers.
Das Ergebnis ist uncool: Kränklichkeit, Atemnot, Abhängigkeit – und deine Peers, soweit sie überlebten, bringen ein paar Jahrzehnte später nur noch Mitleid für dich auf.
Du führst nicht einmal halb das Leben, von dem du geträumt hast – und die Wurmindustrie feiert.

Wozu? Um mit anderen Wurmsüchtigen knabbernd in der Ecke zu stehen wie die Zombies und das einzige Leben, das du hast, einfach wegzuwerfen?

Das willst du nicht.

Raucher: Okay. Verstehe.
Erzähler: Soweit meine Motivationsgeschichte mit Würmern – zur Abschreckung. 😉

Ich wünsche dir viel Spaß & viele Genüsse als Nichtraucher!
Versuch’s mal mit einem Apfel 🍎 (ohne Wurm) – die schmecken als Nichtraucher viel besser!

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